Klinik für Augenheilkunde

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Amyloidose

Amyloidose ist eine Erkrankung, bei der es zu einer vermehrten Ablagerung von Proteinen in den Zellzwischenräumen kommt. Diese Proteine sind unlöslich und lagern sich in Form von Fibrillen mit β-Faltblattformation in Organen, Gefäßen und Nerven ab.  Die Symptome der Amyloidose sind oft unspezifisch. Aus diesem Grund wird die Diagnose oft erst in einem fortgeschrittenen Krankheitsstadium gestellt. In einigen seltenen Fällen kann es zu einer Beteiligung der Augen kommen.  Am Auge sind bislang Amyloid-Ablagerungen an Bindehaut, Hornhaut, Lederhaut, Aderhaut, Kammerwinkel, Tränendrüse, Glaskörper, orbitalem Gewebe, Netzhaut und Sehnerv beschrieben. Es ist wichtig, entsprechende Augenbeteiligungen frühzeitig zu erkennen, um weitere Schäden abzuwenden.

Was wird untersucht?

In einer Kooperation mit dem Amyloidose-Zentrum der Transplantationsmedizin und der Klinik für Augenheilkunde des Universitätsklinikums Münster sollen mittels neuer Technologien, u. a. der OCT-Angiographie und des Cornea Moduls, mögliche Amyloid-Ablagerungen an Hornhaut oder / und Netzhaut gemessen und objektivierbar werden. Die Untersuchungen sind nicht invasiv – Sie brauchen lediglich die Augen für wenige Sekunden offenhalten. Bei den Untersuchungen werden die Augen nicht berührt.

Cornea Modul

  • Darstellung der einzelnen Hornhautschichten in einer starken Vergrößerung
  • Ermöglicht die Beurteilung pathologischer Veränderungen, die in der Spaltlampenbiomikroskopie nicht zu erkennen sind

Therapie-Optionen

Therapie der Grunderkrankung in Kooperation mit der Transplantationsmedizin des Universitätsklinikums Münster.

 
 
 
 

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