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Gutartige und bösartige Tumore können sich an allen Bereichen des Auges entwickeln. Deshalb gibt es eine große Anzahl unterschiedlicher Tumore.
Krebserkrankungen an anderen Stellen des Körpers können ebenfalls Tochtergeschwülste im Auge bilden. Manchmal gehen bösartige Tumore aus gutartigen hervor, außerdem können auch Tumore aus Nachbargeweben, etwa Nasennebenhöhlenkarzinome, in die Augenhöhle einwachsen.
Das im Volksmund "Schwarzer Hautkrebs" genannte Melanom ist eine bösartige Wucherung von Pigmentzellen und kann Lidhaut, Bindehaut und Aderhaut befallen. Das Aderhautmelanom ist der am häufigsten auftretende Tumor am Auge.
Das Retinoblastom ist der am häufigsten auftretende Augentumor im Kindesalter, der aus entarteten Zellen der Netzhaut entsteht. Das auffälligste Zeichen bei den betroffenen Kindern ist eine weißlich aufleuchtende Pupille.
Das Basaliom kommt häufig an den Augenlidern vor. Es bildet keine Tochtergeschwüre, zerstört jedoch umliegendes Gewebe immer weiter.
Das Sarkom ist ein bösartiger Tumor, der aus Bindegewebe hervorgeht.
Das Karzinom geht von verschiedenen Oberflächengeweben aus. Es befindet sich meist am Übergang von der Bindehaut zur Hornhaut.
Wir nehmen uns Zeit für Sie und untersuchen Ihre Augen mit sämtlichen zur Verfügung stehenden Möglichkeiten der modernen Augenheilkunde. Bei einigen Tumoren kann es notwendig sein, zur weiteren Differenzierung des Tumors in gut- oder bösartig eine Gewebeprobe zu nehmen. Für die feingewebliche Untersuchung nutzen wir histologische, immunhistologische, molekularbiologische und genetische Methoden.
Zudem ist je nach Tumorerkrankung die Durchführung sogenannter Staging-Untersuchungen notwendig, durch die bestimmt werden kann, ob und in welchem Ausmaß der Tumor im Körper gestreut haben könnte. Diese Untersuchungen sind im Einzelnen unten aufgeführt und müssen in regelmäßigen Abständen wiederholt werden:
Auf dieser diagnostischen Basis erstellen wir einen Plan für Ihre individuelle Therapie. In der interdisziplinären Tumorkonferenz werden die Weichen für Ihre weitere Behandlung gestellt. Dabei können verschiedene Therapiemodalitäten wie die Durchführung einer Bestrahlung und / oder die operative Therapie im Vordergrund stehen.
Chirurgische Maßnahmen
Strahlentherapeutische Maßnahmen
(in Kooperation mit der Klinik für Strahlentherapie unter der Leitung von Herrn Univ.-Prof. Dr. Hans-Th. Eich):
Chemotherapeutische Verfahren
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