UKM Darmzentrum

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Welche Risikofaktoren gibt es?

Die Häufigkeit der Entstehung wurde anhand langjähriger wissenschaftlicher Analysen ermittelt. Dabei sind eine Reihe von Risikofaktoren identifiziert worden, die mit einer deutlichen Erhöhung der Wahrscheinlichkeit für die Bildung von Darmkrebs einhergehen.
Darmpolypen als Vorstufen des Darmkrebs
Polypen der Darmschleimhaut (sog. Adenome) gelten als Vorstufen eines Darmkrebses. Diese Polypen besitzen unterschiedliche Entwicklungsstufen mit unterschiedlicher Aggressivität, die vom Pathologen eingeschätzt werden können. Obwohl nicht alle Polypen zu Darmkrebs führen, ist beim Vorliegen von Polypen das Risiko seiner Entstehung stark erhöht. Darmkrebs ohne diese Vorstufen ist sehr selten. Daher kann durch die Entfernung aller Polypen im Darm im Rahmen von Vorsorgeuntersuchungen das Risiko für Darmkrebs massiv verringert werden.
Mit dem Alter nimmt Darmkrebs zu
Die Häufigkeit von Darmkrebs nimmt sowohl bei Frauen als auch bei Männern mit zunehmendem Alter zu. Beim sogenannten spontanen Darmkrebs (d.h. nicht durch erbliche Belastung bedingt) tritt Darmkrebs in der Regel nach dem 50. Lebensjahr auf. Daher gelten die Vorsorgebemühungen ab diesem Alter.
Darmkrebs und Ernährung
Das Erkrankungsrisiko für Darmkrebs wird im Wesentlichen ernährungsbedingt beeinflusst. Risikofaktoren sind ein hoher Konsum besonders tierischen Fetts, ein zu geringer Konsum von frischem Obst und Gemüse sowie bestimmter Vitamine und Spurenelemente. Darüber hinaus gelten Bewegungsmangel, das Rauchen und Alkoholkonsum zu den Faktoren, die das Darmkrebsrisiko erhöhen.
Chronisch entzündliche Darmerkrankungen
Eine Risikogruppe für Darmkrebs bilden Patienten, die an einer chronisch entzündlichen Darmerkrankung wie Colitis ulcerosa oder Morbus Crohn leiden.