UKM Hirntumorzentrum

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Behandlungsmöglichkeiten

Welche Behandlungsmöglichkeiten kommen in Frage?
Die Therapie wird von der Art und der Ausdehnung des Tumors bestimmt. Während bei gutartigen Tumoren oft schon die alleinige Operation für die Heilung ausreicht, ist für die Behandlung bösartiger Tumoren häufig eine multimodale Therapie, d.h. die kombinierte Anwendung verschiedener Therapieverfahren, erforderlich, um ein weiteres Wachstum oder ein erneutes Auftreten des Tumors, ein so genanntes „Tumorrezidiv“, zu vermeiden.  Die Therapieplanung  richtet sich in der Regel nach den Leitlinien und Empfehlungen der ärztlichen Fachgesellschaften, beruht aber gelegentlich auch auf Einzelfallentscheidungen. Grundsätzlich werden das individuelle Therapiekonzept und die Reihenfolge der einzelnen Behandlungsschritte in der interdisziplinären neuroonkologischen Tumorkonferenz festgelegt. Zum Therapieerfolg tragen sicher auch die ausführliche Aufklärung über die Behandlung, Prognose, zu erwartende Nebenwirkungen und Risiken bei. Dabei ist es wichtig, einen festen Ansprechpartner zu haben, der die Therapie im Einzelfall koordiniert.
Wenn der Tumor nicht vollständig entfernt werden konnte oder ein hohes Rezidivrisiko besteht, wird in der Regel im Anschluss an die Operation eine Nachbehandlung durchgeführt. In den meisten Fällen wird es sich dabei um eine Bestrahlung handeln. Einige Tumore sprechen auch gut auf eine Chemotherapie an, die allein oder in Kombination mit einer Bestrahlung durchgeführt wird.   Hier geht es zu den aktuellen Therapiestudien.