Klinik für Herz- und Thoraxchirurgie

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Kinderherzchirurg Prof. Dr. Edward Malec erhält Orden für herausragende Verdienste

Mit dem Offizierskreuz des Ordens Polonia Restituta erhält Prof. Dr. Edward Malec die zweithöchste Auszeichnung, die in Polen an Zivilpersonen vergeben wird.
Experte des UKM hat weltweit 6000 Operationen an Kindern mit Herzfehlern vorgenommen / Einsatz für polnischen Familien weit über seine ärztlichen Pflichten hinaus
ukm/mdr
Große Ehre für Prof. Dr. Edward Malec: Der Kinderherzchirurg des UKM (Universitätsklinikum Münster) hat von Polens Staatspräsident das Offizierskreuz des Ordens Polonia Restituta für seine herausragenden Leistungen in der Kinderherzchirurgie und seine unermüdliche Hilfe für polnische Kinder erhalten. Diese Auszeichnung ist in Polen nach dem Weißen Adlerorden die zweithöchste, die an Zivilpersonen vergeben wird. „Professor Edward Malec hat in aller Welt mehr als 6000 überaus komplizierte Opera-tionen an Kindern mit angeborenen Herzfehlern vorgenommen“, würdigte Ge-neralkonsulin Justyna Lewańska den Mediziner beim offiziellen Festakt. „Als erster Kardiochirurg in Polen hat er sich daran gewagt, den schwersten Herzfehler, den HLHS, zu operieren und damit den Auftakt zur systematischen Behandlung dieses Fehlers in unserem Lande gegeben.“ Der Einsatz von Malec für die polnischen Kinder und deren Eltern gehe weit über seine ärztlichen Pflichten hinaus. Unter anderem unterstützt der 58-Jährige polnische Patienten und Angehörige bei ihrem Krankenhausaufenthalt in verwaltungstechnischen Fragen oder im Kontakt zum medizinischen Personal.
 
Prof. Dr. Edward Malec ist als Spezialist der Neonatal-Versorgung und Säuglingsherzchirurgie seit Anfang des Jahres Leiter der Kinderherzchirurgie am UKM. Der gebürtige Pole ist seit vier Jahren auf der Focus-Liste von Deutschlands Top-Medizinern zu finden und wurde mit zahlreichen internationalen Auszeichnungen und Veröffentlichungen gewürdigt. Im Jahr 2008 hatten ihm für sein unermüdliches Wirken polnische Kinder den Orden des Lächelns verliehen, der für ihn – wie er selbst bekennt – die größte Auszeichnung bedeutet.
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