Klinik für Allgemein-, Viszeral- und Transplantationschirurgie

Hinweise zu Ambulanzen und Sprechstunden

Sehr geehrte Patientinnen und Patienten,

mit der zunehmenden Ausbreitung des Corona-Virus SARS-CoV-2 sind wir gezwungen, unsere Kapazitäten in den Ambulanzen zu reduzieren. Planbare (elektive) Eingriffe bei Patienten mit gutartigen Erkrankungen ohne Komplikationsgefahr oder akute Gesundheitsgefährdung müssen wir derzeit nach Vorgaben des Gesundheitsministeriums verschieben. Alle Patienten (ohne Corona-typische Krankheitssymptome) mit Krebserkrankungen, bei denen operative Eingriffe anstehen bzw. geplant werden müssen, Patienten vor oder nach Transplantation, bzw. alle weiteren Patienten mit einem akut chirurgisch behandlungswürdigen Krankheitsbild werden selbstverständlich gerne von unserem Team willkommen geheißen.

Bitte beachten Sie auch, dass wir entsprechend der Empfehlungen des Gesundheitsministers strengere Hygiene-, Besuchs- und Zutrittsregeln für unsere Klinik umgesetzt haben, um die Gesundheit von derzeit gefährdeten Menschen zu schützen und zu erhalten.

 

Wir bitten um Verständnis.

Wir bieten unseren Patienten die Möglichkeit zur Telefon- oder Videosprechstunde. Hier können medizinische Fragen in einem Arzt-Patientengespräch, ähnlich wie bei einem Ambulanzbesuch, geklärt werden. Um einen Termin zu vereinbaren, rufen Sie uns bitte unter T +49 251 83-56361 an.

Bitte beachten Sie: Wir können leider nur Patienten per Telefon- oder Videosprechstunde versorgen, die bereits bei uns in Behandlung sind.

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Speiseröhrenerkrankungen

Erkrankungen der Speiseröhre (Ösophagus) entwickeln sich häufig auf dem Boden einer anfänglich harmlos erscheinenden Refluxerkrankung. Diese entsteht, indem konzentrierter Magensaft über die Grenzen des Magens in den unteren Teil des Ösophagus tritt. Dort kommt es zu Entzündungen (Ösophagitis) und Zellveränderung (Dysplasie). Hierdurch entsteht ein s.g. Barret-Ösophagus. Diese Form der entzündungsbedingten Gewebeveränderung ist eine krebsvorstufe und kann zu Speiseröhrenkrebs (Ösophaguskarzinom) entarten. Übermäßiger Alkoholkonsum und Rauchen können ebenfalls zu der Entstehung eines Ösphaguskarzinomes führen. Die frühzeitige chirurgische Vorstellung bei medikamentös, refraktärer Refluxerkrankung ist daher äußerst wichtig. Durch eine minimalinvasiv durchgeführte Operation kann in den meisten Fällen eine Heilung erfolgen.

Bei Auftreten des äußerst aggressiven Ösophaguskarzinomes ist eine professionelle und interdisziplinäre Anbindung überlebenswichtig. Die Therapieplanung erfolgt gemeinsam in unserem interdisziplinären Tumorboard anhand der aktuellsten klinischen Leitlinien.

Wandausstülpungen der Speiseröhre

Besonders bei älteren Patienten kommt es manchmal zu Wandaustülpungen im Bereich der oberen Speiseröhre (Zenker-Divertikel). Patienten bemerken Schluckstörungen oder Aufstoßen mit Hochwürgen von unverdauter Nahrung. Medikamente helfen hier wenig, da es sich um ein mechanisches Problem handelt. Diese Erkrankung wird durch chirurgische Entfernung des Divertikels behandelt. Der stationäre Aufenthalt beträgt hierbei normalerweise zwischen 5 und 7 Tagen.

 
 
 
 

Kontakt

Klinik für Allgemein-, Viszeral- und Transplantationschirurgie

Direktor: Univ.-Prof. Dr. med. Andreas Pascher
Albert-Schweitzer-Campus 1, Gebäude W1
Waldeyerstraße 1
48149 Münster

T +49 251 83-56361
F +49 251 83-56414
birgit.freitag(at)­ukmuenster(dot)­de

Anfahrt mit: Google Maps

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