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Bitte richten Sie zur Entlastung unserer Patientenversorgung sämtliche Anfragen zum SARS-CoV-2 (Corona) direkt an die UKM-Unternehmenskommunikation.

Bitte beachten Sie, dass Sie sich nur in Abstimmung mit der UKM-Unternehmenskommunikation auf dem UKM-Klinikgelände aufhalten und auch nur mit einer gültigen Drehgenehmigung auf dem UKM-Klinikgelände drehen dürfen.


Anja Wengenroth
Pressesprecherin
T +49 251 83-55800
M +49 170 5420566  
anja.wengenroth@ukmuenster.­de

 

Schlaganfall bei Kindern: 9.080 Euro für Elternberatung am UKM

Spendenübergabe am UKM für das Projekt "Elternberatung"
Über 9.080 Euro konnte Manfred Lütjann (3.v.l.) nun für das Projekt Elternberatung der Stiftung Deutsche Schlaganfall-Hilfe am UKM spenden.
Borkener „Nikolaus“ spendet für Projekt der Stiftung „Deutsche Schlaganfall-Hilfe“
ukm/dsh
Seit fast 20 Jahren schlüpft Manfred Lütjann in die Rolle des Nikolaus im Kreis Borken: Kindergärten, Schulen, Weihnachtsmärkte oder -feiern sind die Anlaufpunkte des 45-Jährigen. Am 18. Januar überraschte der Borkener Nikolaus Vertreter der Stiftung Deutsche Schlaganfall-Hilfe und die zuständige Ärztin der Kinderonkologie der Universitätsklinik Münster (UKM) mit einer prallgefüllten „Sammelbüchse“. Frank Münzinger und Sabine Dawabi von der Schlaganfall-Hilfe sowie Prof. Dr. Ulrike Nowak-Göttl, Oberärztin in der UKM-Kinderonkologie, nahmen den symbolischen Spendenscheck in Höhe von 9.080 Euro dankend entgegen. Der Erlös wird in das Projekt „Elternberatung" der Stiftung Deutsche Schlaganfall-Hilfe an der Kinderklinik des UKM fließen.

„Ein Kind in der Grundschule in Weseke hatte einen Schlaganfall. So erfuhren wir, dass auch Kinder einen Schlaganfall bekommen  können. Wir haben recherchiert und sind auf die Stiftung Deutsche Schlaganfall-Hilfe gestoßen, die sich seit Jahren vorbildlich für betroffene Familien einsetzt", erklärt Manfred Lütjann sein Engagement.

Die Spende wird dazu beitragen, dass die Stiftung Deutsche Schlaganfall-Hilfe eine halbe Arztstelle für die Beratung betroffener Familien finanzieren kann. „Die Elternberatung liefert wichtige Informationen, die die Ursachenforschung ergänzen. So kann die Diagnostik weiter verbessert und eine frühzeitigere Behandlung von betroffenen Kindern ermöglicht werden“, sagte Frank Münzinger, Bereichsleiter Rehabilitation und Nachsorge der Stiftung Deutsche Schlaganfall-Hilfe.

Die Einrichtung am UKM wurde 2003 gegründet. Ein Ärzteteam beantwortet hier alle Fragen, die sich nach einem Schlaganfall bei Kindern stellen. Prof. Dr. Ulrike Nowak-Göttl: „Wir können bei allen Anfragen auf eine umfangreiche Datenbank zurückgreifen, in der über 800 Kranken- und Familiengeschichten dokumentiert sind. Anhand dieser Informationen können wir den Krankheitsverlauf erforschen und festlegen, welche Therapien im psychischen und körperlichen Bereich sinnvoll sind. Mittlerweile suchen nicht nur Eltern, sondern auch Ärzte und andere Kinderkliniken unseren Rat.“

Jedes Jahr erleiden ca. 200-300 Kinder bundesweit einen Schlaganfall, wobei die Dunkelziffer noch weitaus höher liegt. Nach wie vor sind die Ursachen des kindlichen Schlaganfalls nicht abschließend erforscht und viele Fragen insbesondere zum Wiederholungsrisiko weiterhin ungeklärt.

Stiftung Deutsche Schlaganfall-Hilfe

Informations- und Aufklärungsarbeit zum Thema Schlaganfall sowie Hilfe für Betroffene und Angehörige gehören zur täglichen Arbeit der Stiftung Deutsche Schlaganfall-Hilfe, die 1993 von ihrer Präsidentin Liz Mohn gegründet wurde. Unabhängig und gemeinwohlorientiert widmet sie sich ihrem Satzungsauftrag, Schlaganfälle zu verhindern und zur Verbesserung der Versorgung von Schlaganfall-Patienten beizutragen. Unterstützt wird die Aufklärungs- und Informationsarbeit zum Thema Schlaganfall von rund 170 Regionalbeauftragten (meist Ärzte aus Kliniken und Rehabilitations-Einrichtungen). Unter dem Dach der Stiftung sind bundesweit inzwischen über 450 Schlaganfall-Selbsthilfegruppen entstanden.

www.schlaganfall-hilfe.de
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