Klinik für Kinder- und Jugendmedizin - Pädiatrische Hämatologie und Onkologie

Besondere Zugangsregelungen in der Kinderonkologie

Bitte beachten Sie: Aus Infektionsschutzgründen müssen in unserer Klinik alle Patient*innen ab dem vollendeten 3. Lebensjahr sowie alle Begleitpersonen

  • bei ambulanter Behandlung einen nicht mehr als 24 Stunden alten negativen Antigenschnelltest oder einen negativen PCR-Test (nicht älter als 48 Stunden) mit der entsprechenden Bescheinigung vorweisen. Antigen-Schnelltests für ambulante und tagesklinische Patient*innen und Begleitpersonen werden unter anderem in der Corona-Teststation angeboten. Alle Patient*innen und ihre Begleitpersonen müssen kontakt- und symptomfrei sein.
  • bei stationären Aufenthalten einen negativen PCR-Test (nicht älter als 48 Stunden) mit der entsprechenden Bescheinigung vorweisen. Alle für eine geplante Aufnahme anstehenden Patient*innen und ihre Begleitpersonen müssen bei Aufnahme kontakt- und symptomfrei sein.

Vor operativen Eingriffen, Punktionen/ZVK-Anlagen im OP und radiologischen Untersuchungen in Narkose muss von den Patient*innen, unabhängig von einem etwaigen stationären Aufenthalt, ein nicht mehr als 48 Stunden alter negativer PCR-Abstrich vorliegen.

 

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Thrombozytopenien und Anämien

Thrombozytopenie

Blutplättchen werden für die Blutstillung benötigt, die selbst bei kleinsten Verletzungen für eine Abdichtung der betroffenen Gefäße erforderlich ist. Kinder mit einem Mangel an Blutplättchen, einer sogenannten Thrombozytopenie, fallen typischerweise durch kleinste Hautblutungen auf. Darüber hinaus kann es vermehrt zu blauen Flecken und Nasenbluten kommen.

Anämie

Als Anämie bezeichnet man einen Mangel an roten Blutkörperchen oder des roten Blutfarbstoffs, der für den Sauerstofftransport im Blut benötigt wird. Die Gewebe werden nicht genügend mit Sauerstoff versorgt. Das zeigt sich in Müdigkeit, Abgeschlagenheit, Kopfschmerzen und Schwindel.

Ursachen, Diagnostik und Therapie

Die Ursachen einer Thrombozytopenie oder Anämie im Kindesalter sind vielfältig. Selten liegt eine angeborene oder erworbene Erkrankungen des blutbildenden Knochenmarks oder der reifen Blutplättchen und roten Blutkörperchen vor.  Ursache kann auch eine Störung des Abwehrsystems sein, die zu einer Autoimmunreaktion gegen die eigenen Blutzellen führt.

Um behandlungsbedürftige Erkrankungen von vorübergehenden Störungen zu unterscheiden und gegebenenfalls eine optimale Therapie einzuleiten, bedürfen diese Blutbildveränderungen einer sorgfältigen Abklärung. Die Diagnostik und Therapie von Anämien und Thrombozytopenien erfolgt in unserer hämatologischen Sprechstunde.

 
 
 
 

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