Klinik für Kinder- und Jugendmedizin - Pädiatrische Hämatologie und Onkologie

Besondere Zugangsregelungen in der Kinderonkologie

Bitte beachten Sie: Aus Infektionsschutzgründen müssen in unserer Klinik alle Patient*innen ab dem vollendeten 3. Lebensjahr sowie alle Begleitpersonen

  • bei ambulanter Behandlung einen nicht mehr als 24 Stunden alten negativen Antigenschnelltest oder einen negativen PCR-Test (nicht älter als 48 Stunden) mit der entsprechenden Bescheinigung vorweisen. Antigen-Schnelltests für ambulante und tagesklinische Patient*innen und Begleitpersonen werden unter anderem in der Corona-Teststation angeboten. Alle Patient*innen und ihre Begleitpersonen müssen kontakt- und symptomfrei sein.
  • bei stationären Aufenthalten einen negativen PCR-Test (nicht älter als 48 Stunden) mit der entsprechenden Bescheinigung vorweisen. Alle für eine geplante Aufnahme anstehenden Patient*innen und ihre Begleitpersonen müssen bei Aufnahme kontakt- und symptomfrei sein.

Vor operativen Eingriffen, Punktionen/ZVK-Anlagen im OP und radiologischen Untersuchungen in Narkose muss von den Patient*innen, unabhängig von einem etwaigen stationären Aufenthalt, ein nicht mehr als 48 Stunden alter negativer PCR-Abstrich vorliegen.

 

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Nachsorge

Die Heilungsraten für Kinder und Jugendliche mit Krebserkrankungen konnten in den vergangenen Jahrzehnten ständig verbessert werden. Heute können drei von vier Patient*innen geheilt werden. Zu dieser positiven Entwicklung haben intensive Forschung, die Durchführung zentralisierter Therapiestudien und die Einrichtung spezialisierter kinderonkologischer Zentren beigetragen.

Warum ist Nachsorge so wichtig?

Bis heute erfordert eine erfolgreiche Krebsbehandlung im Kindesalter jedoch intensive Therapieverfahren, die zu gesundheitlichen Langzeitfolgen führen können. Abhängig von der jeweiligen Erkrankung und Therapie können dazu Wachstumsstörungen und eine verzögerte Pubertätsentwicklung bis hin zur Unfruchtbarkeit gehören, und auch die eingeschränkte Funktion von Organsystemen wie Gehör, Niere, Herz oder Lunge. Auch neurokognitive und psychosoziale Probleme können auftreten.

Welche Ziele stehen hinter der Nachsorgesprechstunde?

Ziel unserer Nachsorgesprechstunde ist neben der Früherkennung möglicher Erkrankungsrückfälle die frühzeitige Entdeckung von Gesundheitsrisiken als Folge der Behandlung. Dazu werden krankheitsspezifische, individuell an die Krankheitsgeschichte der Patientin bzw. des Patienten angepasste Nachsorgeschemata angewandt. Nicht selten sind an einer optimalen Nachsorge verschiedene Disziplinen, wie Radiolog*innen, Orthopäd*innen, Gynäkolog*innen, Hormonfachleute und psychosoziale Fachpersonen, beteiligt. Die Häufigkeit der Nachsorgetermine nimmt mit zunehmendem Abstand von der Erkrankung ab. Nach mehr als 5 Jahren sind üblicherweise noch jährliche Nachsorgen erforderlich. Entwachsen die Patient*innen dem Kindes- und Jugendalter, leiten wir die Nachsorge üblicherweise in eine Weiterbetreuung in der Erwachsenenmedizin über.

 

Psychosoziale Nachsorge

Bei der Rückkehr in den (veränderten) Alltag, nach Ende der intensiven Krebsbehandlung, können sich bei Patient*innen und Familie zu verschiedenen Zeitpunkten Fragen und/oder Belastungen ergeben. Das Angebot der psychosozialen Nachsorge erfolgt mit dem Ziel, die psychische Gesundheit, soziale Integration und Lebensqualität zu erhalten oder zu verbessern und bietet Unterstützung bei der Entwicklung und Erarbeitung individueller Lösungswege.

Zu einem ersten Beratungsgespräch laden wir Sie, in der Regel, im Rahmen einer Nachsorgeuntersuchung ein. Die Teilnahme ist freiwillig. Weitere Termine können nach individuellem Bedarf vereinbart werden.

Telefonische Erreichbarkeit zur Terminvereinbarung:

Dienstags von 9.00 Uhr bis 19.00 Uhr

Donnerstag von 14.30 Uhr bis 15.30 Uhr

Flyer zur Nachsorge

 
 
 
 

Ansprechpartnerinnen