Bei Benutzung wird die Seite neugeladen
Barrierefreie Anpassungen
Wählen Sie Ihre Einstellungen
Seheinschränkungen Unterstützung für Menschen, die schlecht sehen
Texte vorlesen Hilfestellung für Nutzer, die Probleme beim Lesen von Onlinetexten haben
Kognitive Einschränkungen Hilfestellung beim Lesen und beim Erkennen wichtiger Elemente
Neigung zu Krampfanfällen Animationen werden deaktiviert und gefährliche Farbkombinationen reduziert
Konzentrationsschwäche Ablenkungen werden reduziert und ein klarer Fokus gesetzt
Screenreader Die Website wird so verändert, das sie mit Screenreadern kompatibel ist
Tastatursteuerung Die Webseite kann mit der Tastatur genutzt werden
Alle Einstellungen zurücksetzen Ihre Einstellungen zur Barrierefreiheit werden auf den Standard zurückgesetzt
Individuelle Anpassungen
Schriftgröße
Zeilenabstand
Inhaltsgröße
Wortabstand
Zeichenabstand
Hintergrundfarbe
Textfarbe
Linkfarbe
Titelfarbe

Klinik für Frauenheilkunde und Geburtshilfe

Polyzystisches Ovar Syndrom (PCO)


Die Definition polyzystischer Ovarien ist nicht einheitlich. Eine am häufigsten gebrauchte Definition ist folgende: Von polyzystischen Ovarien (Eierstöcken) spricht man, wenn bei der Ultraschalluntersuchung mindestens 10 Eibläschen, meist zwischen einer Größe von 12 und 8 mm nachgewiesen werden.

Vom Syndrom polyzystischer Ovarien spricht man, wenn polyzystische Ovarien mit einer Reihe charakteristischer hormoneller und stoffwechselbezogener Veränderungen einhergeht.

Nach polyzystischen Ovarien sucht man bei allen Formen der Eierstocksfunktionsstörung, bei Vermännlichungserscheinungen (Androgenisierung) und bei übergewichtigen Frauen.

Folgende Symptome sind bei Störungen im Androgenhaushalt -aber nicht obligat- vorzufinden: Zunahme der Behaarung, Akne, Haarausfall, Übergewicht, Ausbleiben des Eisprungs, seltene oder Ausbleiben der Regelblutung, Zuckererkrankung (Diabetes mellitus Typ 2), unerfüllter Kinderwunsch u.v.m.

Es führen viele Wege zu polyzystischen Ovarien und zum polyzystischen Ovarsyndrom, wobei die eigentliche Ursache ungeklärt bleibt.

Als zentrale Faktoren bei der Entstehung polyzystischer Ovarien und bei der Entwicklung stoffwechselbezogener Folgen werden ein Zuviel an Insulin (Hormon aus der Bauchspeicheldrüse zur Regulation des Zuckerhaushaltes), ein Zuviel an männlichen Hormonen und Störungen der Ausschüttung von Hormonen im Gehirn diskutiert Da jeder der genannten Ausgangsfaktoren verschiedene Ursachen haben kann, wird verständlich, warum sich polyzystische Ovarien aus sehr unterschiedlichen Ausgangssituationen entwickeln können. Polyzystische Ovarien sind nicht nur ein Signal für das chronische Ausbleiben des Eisprungs in unterschiedlicher Ausprägung und damit auch ein Signal für Fertilitätsstörungen, sondern auch ein Signal für Stoffwechselveränderungen. Das PCO-Syndrom stellt einen Risikofaktor für die Entwicklung von Fettstoffwechselstörungen, Diabetes mellitus Typ 2 sowie Bluthochdruck und Arteriosklerose dar.

Das PCO-Syndrom wird häufig schon in der Pubertät oder im frühen Erwachsenenalter manifest. Besonders gefährdet sind übergewichtige Kinder und Pubertierende. Da es eine familiäre Häufung genetischer Faktoren gibt, die zu polyzystischen Ovarien prädisponieren, ist es wichtig, die Familiengeschichte miteinzubeziehen.

Die Therapie umfasst Sport, Gewichtsreduktion, Medikamente und ggf. ein operatives Vorgehen.

Für Informationen zu Therapiemöglichkeiten von Frauen mit polyzystischen Ovarien und Kinderwunsch klicken Sie bitte hier.

 
 
 
 

Kontakt

Hormonsprechstunde
OA Priv.-Doz. Dr. med. A. Schüring
Leiter des Universitären Kinderwunschzentrums 
Anmeldung: 
Hildegard Dirks-Haubrock 
Terminvergabe: 
Mo-Fr 8:00-15:30 Uhr 
Sprechzeiten: 
n. V. T 0251 83-48015