Münster. Es sind nicht nur die Athleten, die Münster aus Sicht des Deutschen Ruder-Verbands attraktiv machen. Auch die medizinische Betreuung aus Westfalen kommt an.
Zum ganzen Artikel | Westfälische Nachrichten | 23.11.2021.
Nach insgesamt 182 Tagen schließt Ende März die Weltausstellung EXPO 2020 in Dubai (Vereinigte Arabische Emirate), auf der neue Ideen und technologische Lösungen rund um die Themen Nachhaltigkeit, Mobilität und Chancengleichheit präsentiert werden. Mit dabei waren auch Experten des UKM und der Medizinischen Fakultät, die mit einer neuentwickelten, unterstützenden Hose Einblick in die Zukunft der Bewegungsüberwachung zu Hause nach Operationen oder Erkrankungen gegeben haben.
Münster. Vorträge auf Fachkongressen sind für Medizinerinnen und Mediziner keine Seltenheit – doch eine Präsentation auf derWeltausstellung EXPO, Seite an Seite mit u.a. weltweit bekannten Automobilkonzernen, ist hingegen eine absolute Besonderheit. Im Deutschen Pavillon stellten in Dubai Dr. Vincent Hofbauer, Oberarzt der Klinik für Allgemeine Orthopädie und Tumororthopädie am UKM und Florian Willmann, Mitarbeiter des UKM und Promovierender der Medizinischen Fakultät der Universität Münster Münster, den ersten Prototypen einer „intelligenten“ Hose vor. „Durch das Tragen der Leggings ähnlichen, aber verstärkten Hose sollen Menschen mit motorischen Einschränkungen einen Teil ihrer Rehabilitation zu Hause durchführen können“, erklärt Hofbauer. Das Projekt konzentriert sich dabei auf drei spezifische Zielgruppen: Patientinnen und Patienten, die ein künstliches Hüft- oder Kniegelenk erhalten haben, Schlaganfall-Patientinnen und -Patienten sowie Patientinnen und Patienten mit Parkinson-bedingten Bewegungseinschränkungen. „Hierzu erfassen die im Kleidungsstück integrierten Sensoren die Körperfunktionen des Patienten“, erklärt Willmann. „Dies ermöglicht dem medizinischen Personal die Bewegungen des Patienten aus der Ferne zu verfolgen und problemlos zu bewerten, sodass weniger stationäre oder ambulante Behandlungen erforderlich sind.“ Das Ziel: Durch das Einsetzen von intelligenten Kleidungsstücken sollen Patientinnen und Patienten früher aus der Klinik entlassen werden können, ohne dabei auf die fachliche Unterstützung sowie korrekte Ausführung von Bewegungsabläufen verzichten zu müssen. „Dies entlastet das Klinikpersonal und gibt den Patienten gleichzeitig mehr Freiheiten, sich stressfreier und effektiver von den operativen Eingriffen zu erholen“, so Hofbauer.
Entwickelt wurde die Hose im Rahmen des Projektes SMOVE, ein von der Europäischen Union gefördertes Forschungsprojekt mit dem Ziel einer nachhaltigen Verbesserung der Patientenversorgung, welches Technologie, Innovation und Digitalisierung im Gesundheitswesen zusammenbringt. „Wir sind ein interdisziplinäres Team und arbeiten mit mehreren deutschen und niederländischen Partnern zusammen“, erzählt Hofbauer, der das SMOVE-Projekt innerhalb des UKM leitet. Das Gesamtprojekt wurde in Höhe von 1,1 Millionen Euro finanziert und dauert insgesamt drei Jahre. Der Zuschuss wurde im Rahmen des InterReg VA-Programms Deutschland-Niederlande 2014-2020 vergeben.
Bis zum regulären Einsatz der neu entwickelten Hose, die aktuell am UKM getestet wird, wird jedoch noch ein bisschen Zeit vergehen. „Ich denke, dass wir mit diesem Projekt zeigen können, wie Patientinnen und Patienten in Zukunft eigenständig und unabhängig vom Ort ihres Aufenthaltes sicher zurück zu ihrer ursprünglichen Mobilität und Bewegungsfreiheit finden können“, meint Hofbauer.
Weitere Informationen zum SMOVE-Projekt: https://smove.tech/
Im Oktober 2021 präsentierten Oberarzt Dr. Vincent Hofbauer und Florian Willmann aus der Klinik für Allgemeine Orthopädie und Tumororthopädie des Universitätsklinikums Münster das SMOVE Projekt auf der EXPO 2020 in Dubai (Vereinigte Arabische Emirate).
Die Präsentationen von Herrn Dr. Hofbauer und Herrn Willmann im deutschen Pavillon umfassten nicht nur die Vorstellung des ersten Prototypen des SMOVE-Konsortiums, sondern gaben zudem Eindrücke in die aktuellen Hüft- und Knie- Prothesen Operationen.
Mit mehreren integrierten Elementen konnten Besucherinnen und Besucher während der Präsentationen und unter Anleitung von Dr. Hofbauer und Herrn Willmann, selbst eine Knieprothese in Kunstknochen einbauen, als auch ihre eigene Muskelaktivität mittels Elektromyographie (Muskelableitungen) messen.
Durch die Präsentationen, Interviews und Meetings mit international tätigen Ärzten verschiedener Fachrichtungen, wurden neben den direkten Besuchern und Gesprächspartnern durch diverse Medien wie der Khaleej Times in etwa 8,5 Millionen Menschen erreicht.
Zum SMOVE Projekt:
SMOVE ist ein - INTERREG V gefördertes - Forschungsprojekt mit dem Ziel einer nachhaltigen Verbesserung der Patientenversorgung, welches Technologie, Innovation und Digitalisierung im Gesundheitswesen zusammenbringt. Im Mittelpunkt des Projektes steht ein intelligentes Kleidungsstück zur Bewegungsanalyse, -überwachung und -diagnose individuell für verschiedene Patientengruppen.
Durch Niederländische und Deutsche Partner wurde ein interdisziplinäres Team geschaffen, welches eine Verbesserung der Versorgung für den ländlichen Raum anstrebt.
Das SMOVE-Projekt konzentriert sich auf drei spezifische Zielgruppen: Schlaganfall-Patienten, die zu Hause rehabilitieren, Patienten, die ein künstliches Hüft- oder Kniegelenk erhalten haben, sowie Patienten mit Parkinson-bedingten Bewegungseinschränkungen.
Das Universitätsklinikum Münster in Verbindung mit der Universität Münster sind dabei als deutscher Partner auf die Patientinnen und Patienten nach einer Hüft- oder Knietotalendoprothese spezialisiert.
Die Universität Münster zählt zu den größten und traditionsreichsten Universitäten Deutschlands. Das institutionelle Gerüst bilden 15 Fachbereiche mit 120 Studienfächern und rund 30 wissenschaftliche Zentren. Rund 45.700 Studierende und 5.300 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler schätzen die exzellente Forschung, die hochwertige Lehre und die engagierte Nachwuchsförderung ebenso wie die Vorzüge der lebenswerten Stadt Münster.
Das UKM (Universitätsklinikum Münster) steht für Spitzenmedizin in der deutschen Krankenhauslandschaft und gehört bundesweit zu den erfolgreichsten Maximalversorgern. Derzeit verfügt das Universitätsklinikum Münster über rund 1.500 Betten und mehr als 75 Kliniken, Institute und Zentren. Jährlich werden im UKM über 60.000 Patienten stationär versorgt, ambulant gibt es knapp eine halbe Millionen Behandlungen. Mit mehr als 11.000 Mitarbeitenden ist die UKM-Gruppe einer der größte Arbeitgeber und Ausbildungsbetriebe in der Region.
In der Klinik für Allgemeine Orthopädie und Tumororthopädie des UKM werden unter der Leitung von Univ.-Prof. Dr. med. Georg Gosheger sämtliche Erkrankungen des Haltungs- und Bewegungsapparates behandelt. Die Spezialisten der einzelnen Sektionen bieten auf international höchstem Niveau ambulante und stationäre Leistungen an. Neben der Patientenversorgung haben auch Forschung und Lehre einen hohen Stellenwert. So können neben bewährten Therapieverfahren stets innovative, dem aktuellsten Stand der Wissenschaft entsprechende Behandlungen angeboten werden.
Innerhalb des UKM wird SMOVE unter der Projektleitung von Oberarzt Dr. med. Vincent Hofbauer und Herrn Florian Willmann umgesetzt. Für das Projekt werden Patientinnen und Patienten der Klinik für Allgemeine Orthopädie und Tumororthopädie berücksichtigt, bei denen Hüft- oder Knietotalendoprothesen-Operationen durchgeführt werden. Durch die kontinuierliche Messung der Extremitätenbewegungen und Muskelaktivität sollen die Veränderungen der Motorik quantifiziert, der Einfluss der Operation auf diese Veränderungen bestimmt und die Rehabilitation der Patientinnen und Patienten beschleunigt werden.
Das SMOVE Projekt wird im Rahmen des INTERREG-Programms Deutschland-Nederland durchgeführt und durch die Europäische Union, das niederländische Wirtschaftsministerium (EZK), das MWIDE NRW und das MB Niedersachsen mitfinanziert.
Weitere Informationen zum Projekt finden Sie hier.

Die Klinik für Allgemeine Orthopädie und Tumororthopädie am UKM (Universitätsklinikum Münster) (Direktor Univ.-Prof. Dr. med. Georg Gosheger) wurde durch die Zertifizierungseinrichtung ClarCert erneut als sogenanntes Endoprothetikzentrum der Maximalversorgung (EPZmax) zertifiziert. Hierfür haben unabhängige Auditoren verschiedene Qualitätsindikatoren erfasst und bewertet. Welche Vorteile die Versorgung am EPZmax des UKM für die Patientinnen und Patienten hat, dazu drei Fragen an den Leiter, Dr. rer. medic. Burkhard Möllenbeck.
Herr Dr. Möllenbeck, die erneute Zertifizierung als EPZmax zeigt Patienten zunächst einmal, dass am UKM bestimmte Gütekriterien eines Endoprothetikzentrum der Maximalversorgung eingehalten werden. Welche sind das?
Ein wesentlicher Aspekt ist da sicherlich die Anzahl der Operationen. In vielen Untersuchungen zu Prothesenimplantationen konnte gezeigt werden, dass bei einer hohen Anzahl an Eingriffen zur prothetischen Versorgung auch die Ergebnis-Qualität hoch ist. Für eine hochwertige endoprothetische Versorgung ist ein hohes Maß an Spezialisierung, Kompetenz und Erfahrung erforderlich. Im Rahmen der Zertifizierung wird jährlich überprüft, ob die Operateure eine vorgegebene Anzahl an Prothesenoperationen durchführen und somit über ausreichende Erfahrung verfügen. Darüber hinaus sind noch zahlreiche weitere Faktoren für den Erfolg einer Operation relevant, beispielsweise die interdisziplinäre Organisation und Zusammenarbeit sowie eine regelmäßige Aus- und Weiterbildung aller Berufsgruppen. Die Einhaltung dieser Kriterien wird von den Auditoren ebenfalls regelmäßig überprüft.
Gibt es Schwerpunkte, also bestimmte Eingriffe, die Sie am Endoprothetikzentrum immer wieder durchführen?
Insgesamt werden in Deutschland jährlich ca. 400.000 Kunstgelenke implantiert. Beim überwiegenden Anteil der Fälle handelt es sich um die erste Implantation eines Kunstgelenkes. Wenn möglich, verwenden wir dabei körperschonende minimalinvasive Zugänge. Hier stellt für uns die Behandlung von Patientinnen und Patienten mit Begleiterkrankungen, z. B. mit einer schweren Herz- oder Nierenerkrankung oder sogar nach Organtransplantationen, einen Schwerpunkt dar. Für diese Patienten ist die gute interdisziplinäre Zusammenarbeit am UKM sehr wichtig und wertvoll. Einen besonderen Schwerpunkt bilden auch Revisionsoperationen: Als EPZmax übernehmen wir insbesondere von kooperierenden Endoprothetikzentren Patientinnen und Patienten bei denen eine Prothese gewechselt werden muss. Gerade bei Prothesenwechseleingriffen mit ausgedehnten Knochendefekten oder bei Infektionen der vorhandenen Prothese bringen wir Spezialprothesen zum Einsatz, die wir in Zusammenarbeit mit Ingenieuren und Implantatherstellern ständig weiterentwickeln und sogar speziell für die Patienten und Patientinnen anfertigen lassen. Durch moderne anti-allergische und anti-mikrobielle Beschichtungen können wir dabei Allergien und erneuten Infektionen vorbeugen. Besonders stolz sind wir hierbei auf die von uns eingesetzte 3D-Technologie. Für eine optimale Operationsplanung können wir selber hier vor Ort Knochen und Probeimplantate ausdrucken.
Wie wichtig ist Forschung und Weiterbildung für die am Endoprothetikzentrum tätigen Ärztinnen und Ärzte?
Sehr wichtig. Wir können unseren Anspruch als universitäres EPZmax nur erfüllen, wenn wir mit unseren Untersuchungen immer zum neuesten Stand der Forschung beitragen. Unsere Mitarbeitenden engagieren sich in der Forschung und Entwicklung neuer verbesserter Prothesensysteme. Wir sind sehr an der bestmöglichen Versorgung unserer Patienten und Patienten interessiert. Insbesondere forschen wir zum Infektionsgeschehen bei periprothetischen Infektionen, also bei solchen Fällen, wo sich das Gewebe rund um eine Prothese infiziert hat. Damit tragen wir aktiv zur Verbesserung der Lebensqualität der Patienten bei und entwickeln uns ständig weiter.
Münster. Es sind nicht nur die Athleten, die Münster aus Sicht des Deutschen Ruder-Verbands attraktiv machen. Auch die medizinische Betreuung aus Westfalen kommt an.
Zum ganzen Artikel | Westfälische Nachrichten | 23.11.2021.
Die Klinik für Allgemeine Orthopädie und Tumororthopädie (Direktor: Universitätsprofessor Dr. Georg Gosheger) am Universitätsklinikum Münster wurde durch die Zertifizierungseinrichtung ClarCert erneut als Endoprothetikzentrum der Maximalversorgung (EPZmax) zertifiziert.
Hierbei wurden sowohl verschiedene Qualitätsindikatoren als auch Mindestfallzahlen für bestimmte Operationen, wie zum Beispiel Prothesenwechseleingriffe erfasst, ausgewertet und durch unabhängige Auditoren bewertet.
Das UKM EndoProthetikZentrum unter der Leitung von Dr. Burkhard Möllenbeck betreut ambulante und stationäre Patienten mit komplexen Fragestellungen auf dem Gebiet der Knie- und Hüftendoprothetik. Hierbei liegt ein Schwerpunkt im Bereich der Diagnostik und Therapie komplexer Prothesenwechseleingriffe gerade bei ausgedehnten Knochendefekten, periprothetischen Infektionen oder Patienten mit schwerwiegenden Begleiterkrankungen, aber auch in der minimal-invasiven primären Endoprothetik von Knie- und Hüftgelenk. Hierbei nutzen die Ärzte der Klinik in Zusammenarbeit mit Ingenieuren und Implantatherstellern moderne Techniken wie anti-allergische und anti-mikrobielle Implantatbeschichtungen und 3D-gedruckte Individualimplantate bis hin zum Beckenteilersatz oder besonders kleiner Prothesen zur Behandlung bei Deformitäten.
Als EPZmax eines Universitätsklinikums engagieren sich die Mitarbeiter des Zentrums im Bereich der Forschung in der Nachuntersuchung und Weiterentwicklung moderner Prothesensysteme, der Analyse neuartiger Biomarker für periprothetische Infektionen als auch in der Ergebnisqualität im Bereich der Revisionsendoprothetik und zu Projekten aus der Versorgungsforschung zur Lebensqualität der behandelten Patienten.
Dr. Jan Pützler und Dr. Christoph Theil haben Münsteraner Forschungsprojekte aus dem Bereich der muskuloskelettalen Infektionen auf dem Kongress der European Bone and Joint Infection Society in Ljubljana, Slowenien vorgestellt.
Die beiden Ärzte aus unserer Klinik waren mit insgesamt 4 Vorträgen und 3 Postern auf dem Kongress vertreten und konnten spannende Erkenntnisse mit den über 350 Delegierten teilen und diskutieren.



Neues Projekt „addustry“ soll Operationen noch sicherer machen und Fachkräfte entlasten
Das Gesundheitssystem steht im zunehmenden Spannungsfeld verfügbarer und benötigter Ressourcen. Viele Fachkräfte sind außergewöhnlichen Belastungen ausgesetzt, nicht erst seit der Corona-Pandemie. Ein Forscherteam von der Universität Münster (Universität Münster) und dem Universitätsklinikum (UKM) Münster möchte Operationen künftig noch sicherer machen und so das aktuell stark in Anspruch genommene Pflegepersonal entlasten. Der Einsatz von Künstlicher Intelligenz (KI) in der Entwicklung von Medizingeräten soll die Prozesse im Operationssaal optimieren – vor, während und nach der OP. Das Land Nordrhein-Westfalen unterstützt das Projekt „addustry“ über die Initiative „Start-Up-Transfer. NRW“ mit 233.000 Euro.
Unter der Leitung von Prof. Dr. Georg Gosheger - Direktor der UKM-Klinik für Orthopädie, und von Prof. Dr. Gerhard Schewe Lehrstuhlinhaber der Universität Münster für BWL, insb. Organisation, Personal & Innovation entwickelt das interdisziplinäre Team ein skalierbares System zur Organisation planbarer Eingriffe. Eine digitale Plattform soll Kliniken, Medizinischen Versorgungszentren und Arztpraxen künftig helfen, den notwendigen Materialeinsatz sowie mögliche Fehler- und Gefahrenpotentiale erheblich zu reduzieren.
Liebe Patientinnen und Patienten !
Aufgrund der aktuellen Maßgabe des Vorstandes des Universitätsklinikums Münster hinsichtlich der Ausbreitung des Coronavirus/Covid-19 ist die Patienteninformationsveranstaltung wie alle anderen Informationsveranstaltungen bis auf Weiteres pausiert.
Wir berichten an dieser Stelle über einen Neustart und bitten um Ihr Verständnis !

Im Rahmen eines eintägigen Besuches in der Klinik und Poliklinik für Orthopädie und Tumororthopädie bekamen 7 Studierende der Humanmedizin der Dokkyo Universität / Japan einen Einblick in die Patientenversorgung am Universitätsklinikum Münster.
Hierbei besuchten sie die orthopädische Poliklinik und den Zentral-OP und nahmen an einer mehrstündigen Tumoroperation als Beobachter teil.

Team der Orthopädie betreut erfolgreich die U19-Ruder-Nationalmannschaft
Die Klinik für Allgemeine Orthopädie und Tumororthopädie des Universitätsklinikums Münster unter Leitung von Univ.-Prof. Dr. Georg Gosheger hat gemeinsam mit der Sektion Sport- und Rehabilitationsmedizin des Universitätsklinikums Ulm erfolgreich die deutsche U19-Ruder-Nationalmannschaft bei den Vorbereitungen auf die Junioren-Weltmeisterschaften in Tokio/Japan unterstützt.
Insgesamt 60 Sportlerinnen und Sportler aus dem gesamten Bundesgebiet konnten sich während der laufenden Ruder-Saison für die Junioren-Weltmeisterschaften qualifizieren und durften sich anschließend für insgesamt vier Wochen unter Leitung von Bundestrainerin Sabine Tschäge auf der Regattastrecke in Berlin-Grünau intensiv auf den Saisonhöhepunkt in Asien vorbereiten. Die Veranstaltung auf dem „Sea Forest Waterway“ im Hafen von Tokio war dabei mit rund 550 Teilnehmern aus 50 Nationen die Generalprobe für die Ruder-Wettbewerbe der Olympischen Spiele im kommenden Jahr.
Insgesamt drei Mannschaftsärzte (Dr. Mickel Washington aus Ulm sowie Dr. med Daniela Serrano und Dr. med. Kristian Schneider aus Münster) haben sich unter Leitung von Dr. med. Dominik Schorn (Münster) und Professor Dr. med. Dr. h.c. Jürgen Steinacker (Ulm) abwechselnd um die medizinische Betreuung der Athleten in der Bundeshauptstadt gekümmert. Durch frühzeitige Prävention, umfangreiche Diagnostik und gezielte Therapiemaßnahmen konnten so größere Ausfallzeiten verhindert und ein reibungsloser und optimaler Trainingsbetrieb sichergestellt werden.
Mit dem Gewinn von fünf Gold-, drei Silber und vier Bronze-Medaillen konnte der Deutsche Ruderverband sensationell die Nationenwertung in Tokio für sich entscheiden.

Am vergangenen Montag, den 1.7.2019 feierten Herr Prof. Robert Rödl, Chefarzt der Abteilung für Kinderorthopädie, Deformitätenrekonstruktion und Fußchirurgie und Frau Gaby Schlenther, pflegerische Leiterin der Poliklinik der Orthopädie sowie Stationsleitung der orthopädischen Stationen 13 A, 13 B, 14 A und 14 B sowie 16 A West ihr 25-jähriges bzw. 40-jähriges Dienstjubiläum.
Wir gratulieren beiden Mitarbeitern und bedanken uns für die erfolgreiche langjährige Zusammenarbeit.


Am Donnerstag, den 28.3. 2019 fand bundesweit der diesjährige Girls- und Boysday statt. An diesem nahm die Klinik für Orthopädie und Tumororthopädie des Unversitätsklinikums Münster selbstverständlich mit Freude teil.
Im Rahmen des Besuches in unserer Klinik konnten die Besucherinnen einen Tag als Orthopädin erleben. Dabei lernten sie die orthopädische Poliklinik, die orthopädische Werkstatt und den Zentral-OP kennen. Sie sammelten erste Erfahrungen im Anlegen von Gipsen sowie in der Säuglingsonographie sowie erlernten einfache chirurgische Nahttechniken.
Wir wünschen allen Teilnehmerinnen weiterhin viel Erfolg in der Schulausbildung und freuen uns auf einen Wiedersehen als mögliche Studentinnen.
