[18F]FDG: mit [18F]Fluorid markierter Traubenzucker zur Untersuchung des Herzens und von Tumoren, T1/2=110 min.
Na[18F]F: Natriumsalz von [18F]Fluorid für die Skelettszintigrafie von Knochentumoren, T1/2=110 min.
[18F]HX4: mit [18F]Fluorid markierte Verbindung zur Untersuchung sauerstoffarmer Gewebe in Tumoren, T1/2=110 min.
[11C]Cholin: mit [11C]Methyliodid markierte Verbindung zur Untersuchung von Prostatakarzinomen, T1/2=20 min.
[11C]HED: mit [11C]Methyliodid markierte Verbindung zur Untersuchung der Noradrenalin-Aufnahme und -Speicherung im Herzen und in Tumoren, T1/2=20 min.
L-[11C]Methionin: mit [11C]Methyliodid markierte Aminosäure zur Untersuchung von Gehirntumoren, T1/2=20 min.
[11C]MQNB: mit [11C]Methyliodid markierte Verbindung zur Untersuchung der Nervenversorgung im Herzen, T1/2=20 min.
[13N]Ammonium: [13N]NH4+ für Durchblutungsuntersuchungen des Herzmuskels, T1/2=10 min.
[15O]H2O: mit [15O]Sauerstoff markiertes Wasser für Durchblutungsuntersuchungen des Herzens, des Gehirns und von Tumoren, T1/2=2 min.
Radiopharmazeutische Chemie
Im Rahmen der radiopharmazeutischen Chemie werden kurzlebige radioaktive Arzneimittel für die Positronen-Emissions-Tomografie, sog. PET-Radiopharmaka, hergestellt. Seit dem Jahr 2000 sind die Herstellungsprozeduren für 9 (neun) PET-Radiopharmaka inklusive Qualitätskontrolle durch die Arbeitsgruppe Radiochemie der Klinik und Poliklinik für Nuklearmedizin etabliert worden. Mit Hilfe der PET-Radiopharmaka werden im Patienten physiologische und molekulare Prozesse nichtinvasiv visualisiert und quantifiziert. Folgende kurzlebige PET-Radiopharmaka werden regelmäßig in der Klinik und Poliklinik für Nuklearmedizin hergestellt und angewendet:



