Klinik für Strahlentherapie – Radioonkologie

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Bestrahlungsgeräte

Je nach Lokalisation und Ausprägung der Erkrankung können unterschiedliche Bestrahlungstechniken Vorteile für die Behandlung bieten.

Welche Technik an welchem Gerät zum Einsatz kommt wird für jeden Patienten individuell entschieden.

Linearbeschleuniger

Insgesamt stehen drei Linearbeschleuniger zur Verfügung. Diese Art von Linearbeschleuniger bietet die Bestrahlung mit Photonen, wie auch mit Elektronen in unterschiedlichen Energien an. Es stehen die 3D-konformale sowie die intensitätsmodulierte Strahlentherapie zur Verfügung. Durch bildgebende Systeme (On-Board-Imaging und „Cone-Beam“-CT) kann eine bildgeführte, hoch-präzise Strahlenbehandlung ermöglicht werden. Am UKM ist ein TrueBeam mit einem „PerfectPitch 6DoF“-Tisch ausgestattet. Hiermit kann die Positionierung des Patienten in sechs Freiheitsgraden, d.h. nicht nur vertikale, longitudinale und horizontale, sondern auch Verkippungen und Rotationsunterschiede ausgeglichen werden. Bei stereotaktischen Bestrahlungen von Tumoren im Kopfbereich ist dies unerlässlich für ein hoch-präzise Behandlung.

Halcyon

Mit dem Halcyon-System  konnte Ende 2020 der fünfte Linearbeschleuniger in Betrieb genommen werden. Das hochmoderne System bietet eine optimierte, täglich bildgeführte, intensitätsmodulierte Strahlentherapie für fast das gesamte Spektrum in unserer Klinik an. Ein, über zwei Ebenen angeordneter, Multilammenkollimator führt zu einer hohen Modulation einzelner Bestrahlungsfelder und ermöglicht so die Behandlung von komplexen Zielvolumen. Die Lamellen lassen sich äußerst schnell Verfahren was ein wichtiger Faktor für die „Hochgeschwindigkeitsbehandlung“ ist. Diese wird einerseits durch die genannten Lamellen und andererseits durch eine schnelle Rotationsgeschwindigkeit und Dosisapplikation erzielt. Der gesamte Ablauf der täglichen Bestrahlung vom Betreten des Bestrahlungsraumes, Lagerung, Bildkontrolle und Bestrahlung bis zum Verlassen dauert in der Regel nicht einmal 5 Minuten.

Tomotherapiegerät

Die Bestrahlung am Tomotherapiegerät erfolgt durch eine spiralförmige Applikation der Dosis um den Körper herum. Die sogenannte helikale, intensitätsmodulierte Strahlentherapie ermöglicht hierdurch eine besonders gute Erfassung von komplex geformten Zielvolumina. Sowohl stark gekrümmte bzw. gebogene wie auch besonders longitudinal ausgedehnte (lange) Volumina können hierdurch bestrahlt werden. Zum Einsatz kommt das Gerät vor allem bei langstreckigen Rückenmarks- oder Extremitätenbestrahlungen, bei denen eine Schonung gesunder Nachbarorgane erzielt wird. Durch eine tägliche MV-CT-Bildgebung wird eine Lagerungskontrolle vor der Bestrahlung durchgeführt, überprüft und bei Bedarf korrigiert um somit eine genaue Bestrahlung des Zielvolumens gewährleistet um eine bestmögliche Schonung von Nachbarorganen zu erzielen.

Afterloadinggerät

Die Behandlung unserer Brachytherapie-Patienten erfolgt meist mittels eines Afterloading-Gerätes.
 
 
 
 

Kontakt

Klinik für Strahlentherapie - Radioonkologie

Univ.-Prof. Dr. med. Hans Th. Eich
Klinikleitung
Albert-Schweitzer-Campus 1, Gebäude A1
Anfahrtsadresse: Albert-Schweitzer-Str. 33)
48149 Münster

T1 +49 251 83-47384
T2 +49 251 83-47385
F   +49 251 83-47355

hans.eich(at)­ukmuenster(dot)­de
strahlentherapie.ukmuenster.de

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