Klinik für Strahlentherapie – Radioonkologie

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Ausstattung und Techniken

Labor für Zellanalytik (Durchflusszytometrie und Fluoreszenzmikroskopie)
 

  1. Multiparametrische Durchflusszytometrie mit integriertem Sorter für  hochfrequente Zellsortierung (CyFlow Space, Sysmex Partec)
    Die Anwendung liegt im Bereich der Oberflächenmarkeranalyse (z.B. CD133, CD44/24, CD30/15, EGFR, Integrin, EpCam etc.), der Zellzyklusuntersuchung mit kernspezifischen Farbstoffen (DAPI, PJ, Hoechst etc.), der Prolierationsuntersuchung mit BrdU, der Analyse von DNA-Schäden und deren Reparatur, der Quantifizierung von Zelltodprozessen (Annexin V, Caspase 3, Tunel-Assay, Sub-G1-Analyse etc.), der Charaktersierung von Differenzierungsprozessen (ALDH-Test, Side Population), der    Genexpressionsanalyse mit Molecular Beacon und vielen weiteren Anwendungen.
     
  2. Konfokales Laserscanmikroskop (LSM800, Zeiss, gefördert durch die DFG in 2014)
    Das Lasermikroskop wird eingesetzt zur Darstellung von Protein/Protein Interaktionen (z.B. Phosphorylierung von Argonaut durch EGFR haltige Endosomen nach Bestrahlung), zur intrazellulären lokalisation spezifischer strahlenrelevanter Proteine (Protein trafficking), zur Untersuchung der Genexpression in lebenden Zellen mit Hilfe von Molecular Beacon.
  3. 3D-Bioprinter
    Mit Hilfe des 3D-Bioprinters lassen sich die unterschiedlichsten extrazellulären Matrices herstellen und kombinieren, sogar Gefäßstrukturen lassen sich einarbeiten. Darüber hinaus besteht die Möglichkeit in diese synthetischen Gewebsstrukturen verschiedene Zellen einzubetten und zu kultivieren. Diese in vivo-ähnlichen, synthetischen 3D-Organstrukturen lassen sich vielfältig für die strahlenbiologische und strahlenphysikalische Forschung nutzen und stellen die nächste Stufe von der 2D-Kultur über die 3D-Kulturmodelle hin zu in vivo-nahen komplexen Gewebestrukturen dar.

Zellkulturlabor S1 mit Inkubatoren und steriler Werkbank

Über den S1-Status unseres Zellkulturlabors sind wir in der Lage, mit gentechnisch veränderte Zellen zu arbeiten. Dies ermöglicht es uns, stabile Knockdown-Konstrukte zu generieren an denen die Funktionen bestimmter Gene untersucht werden können.

Proteinchemisches Labor für Westernblot, ELISA etc.

Die Untersuchung der Genexpression erfordert immer auch eine proteinchemische Bestätigung der Daten. Dies wird in der Regel über immunologische Verfahren wie dem Westernblot oder ELISA gemacht.

PCR-Labor mit steriler Werkbank, Abzug, Zentrifugen und Cyclern

In diesem Labor werden alle molekularbiologischen Experimente durchgeführt. Hier erfolgt die Entwicklung, Testung und Anwendung von Primersystemen für die PCR. Darüber hinaus werden hier Molekular Beacon-Sonden entwickelt, die sich für eine automatisierte Analyse des Expressionsniveaus bestimmter Gene eignen.
 

 
 
 
 

Leiter Strahlenbiologie


Prof. Dr. rer. nat. Burkhard Greve
greveb(at)­uni-muenster(dot)­de