Poliklinik für Kieferorthopädie

Liebe Patientin, lieber Patient,

auch in Zeiten der Corona-Pandemie sind wir vollumfänglich für Sie da!

Für ambulante Patient*innen gilt die 3G-Regelung: Sie müssen entweder vollständig geimpft oder genesen sein oder einen dokumentierten negativen Antigen-Schnelltest (nicht älter als 24 Stunden) oder einen PCR-Test (nicht älter als 48 Stunden) vorweisen. Der Nachweis von 3G gilt auch für Kinder und Jugendliche ab dem Grundschulalter. Ein Schülerausweis als Nachweis ist im Krankenhaus nicht ausreichend. Bei symptomfreien Kindern unter 6 Jahren muss kein Test vorgelegt werden.
In besonders gefährdeten Bereichen (z.B. Onkologie) kann es abweichende Regelungen geben, die individuell mit Patient:innen und Besucher:innen besprochen werden. 

Bitte beachten Sie: Medizinisch notwendige Begleitpersonen wie Eltern, Erziehungsberechtigte oder Betreuer gelten nach einem Erlass des Landes NRW nicht als Besucher*innen. Für sie gelten je nach Fall die Vorgaben für ambulante beziehungsweise stationäre Patient*innen. Dabei kann im Normalfall pro Patient*in maximal eine Begleitperson mitgebracht werden.

Beachten Sie aber bitte, dass der Zutritt zur Zahnklinik grundsätzlich nur nach vorhergehender telefonischer Terminvereinbarung möglich ist, da vorab beim Pförtner eine Zutrittserlaubnis für Sie hinterlegt werden muß, welche nur nach vorheriger telefonischer Gesundheitsabfrage ausgestellt werden darf. Deshalb vereinbaren Sie in jedem Fall vor Ihrem Besuch einen Termin mit der für Sie zuständigen Fachabteilung, deren Telefonnummern für Spezialsprechstunden Sie auf den Internetseiten der jeweiligen Fachabteilung finden können.

Für den telefonischen Erstkontakt erreichen Sie die Fachabteilungen (Polikliniken) der Zahnklinik zu den nachfolgend genannten Zeiten unter folgenden Telefon-Nummern:

  • Leitstelle ZMK (Mo-Fr: 8.00-17.00 Uhr)
    T 0251 83-45500
  • Schmerzdienst (ZIA) (Mo-Fr: 8.00-16.30 Uhr)
    T 0251 83-47051
  • Parodontologie und Zahnerhaltung (Mo-Fr: 8.00-16.30 Uhr)
    T 0251 83-47057
  • Prothetische Zahnmedizin (Mo-Fr: 8.00-16.30 Uhr)
    T 0251 83-47086
  • Mund-Kiefer-Gesichtschirurgie (Mo, Di, Do: 8.00-16.30 Uhr, Mi: 8.00-16.00 Uhr, Fr: 8.00-13.00 Uhr)
    T 0251 83-43610
  • Kieferorthopädie (Mo, Di: 08.15-18.00 Uhr, Mi: 12.30-18.00 Uhr, Do: 10.00-18.00 Uhr, Fr. 08.15-13.15 Uhr)
    T 0251 83-47113


Bitte denken Sie daran, für den Zutritt zur Zahnklinik Ihren Personalausweis mitzubringen, den Sie ggf. dem Sicherheitsdienst an der Pforte vorzeigen müssen. Begleitpersonen sind nur in begründeten Ausnahmefällen nach vorheriger telefonischer Absprache zugelassen.

Melden Sie sich bitte vorab, wenn

  • bei Ihnen folgende Symptome bestehen: Fieber, Halsschmerzen und/oder Schluckstörungen, Husten, Atemnot, Geschmacks- oder Geruchsverlust, allgemeine Abgeschlagenheit und/oder Leistungsverlust, soweit nicht durch eine bestehende Vorerkrankung erklärbar, Magen-Darm-Symptome, starken Schnupfen
  • Sie Kontakt zu einer SARS-CoV-2 positiven Person hatten
  • oder positiv auf Coronavirus getestet wurden.

Unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter besprechen mit Ihnen das weitere Vorgehen.

Vielen Dank für Ihr Verständnis!

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Forschung

Als universitäre Einrichtung hat der Bereich der Forschung für die Poliklinik für Kieferorthopädie einen besonderen Stellenwert. Unten stehend finden Sie die aktuellen Forschungsthemen der Poliklinik für Kieferorthopädie.

Publikationen in der Übersicht

Aktuelle Forschung:

Aktuelle Nachuntersuchungen zur Mundgesundheit

Ziel dieses Forschungsvorhabens ist die Untersuchung der langfristigen Entwicklung von Zahn- und Kieferstellungen und deren Einfluss auf die Mundgesundheit im Erwachsenenalter. Die Ergebnisse der Studie führen zu Handlungsempfehlungen für die allgemeinezahnärztliche und kieferorthopädische Versorgung von Kindern und Jugendlichen.

Der erste Teil der Studie fand in den Jahren 1982 bis 2001 statt, in der Kinder aus teilnehmenden Münsteraner Kindergärten und Grundschulen in einem jährlichen Intervall kieferorthopädisch untersucht wurden.

Aktuell werden diejenigen Personen, die in ihrer Kindheit an dieser Studie teilgenommen haben, hinsichtlich ihrer Mundgesundheit untersucht. Die Untersuchung besteht aus einer Befragung, einer kieferorthopädischen Befunderhebung und einer dreidimensionalen Erfassung der Zahnreihen mittels modernstem intraoralen Scanner (kein Abdruck).

Haben Sie in Ihrer Kindheit bereits an unseren Untersuchungen teilgenommen, oder haben Sie unsere Einladung erhalten? Wenn ja, können Sie mit Ihrer erneuten Teilnahme einen wichtigen Beitrag zu unserer Studie leisten.

Dieses Forschungsvorhaben wurde von der Ethik-Kommission der Ärztekammer Westfalen-Lippe und der Westfälischen Wilhelm-Universität genehmigt (Aktenzeichen: 2020-407-f-S). Die Teilnahme ist freiwillig. Studienteilnehmer*innen und eine Begleitperson sind für den Aufenthalt am Studienort, sowie auf direkter An- und Rückfahrt unfallversichert.

Weitere Informationen zur Teilnahme und zum Datenschutz erhalten Sie gerne von uns in einem persönlichen Gespräch. Selbstverständlich laden wir Sie bei Interesse auch schriftlich ein.

Ansprechpartner für Rückfragen und Terminvereinbarungen:


Die Genauigkeit von intraoralen Scannern im Vergleich zum herkömmlichen Abdruck in der Kieferorthopädie.

Ist der herkömmliche Abdruck, wie man ihn bei mancher Zahnbehandlung kennt bereits ein Auslaufmodell? Ist die moderne Medizintechnik bereits in der Lage den Mundinnenraum präzise zu scannen? Ziel der Studie ist es, die Qualität von intraoralen Scannern zur Herstellung kieferorthopädischer virtueller Modelle zu untersuchen. Den Volltext der publizierten Studie finden Sie hier.


Flaschenernährung von Säuglingen: Eine randomisierte und kontrollierte Studie zum Saugverhalten bei Verwendung von Ernährungssaugern mit und ohne Antikoliksystem.

Die Studie beabsichtigt, anhand von unterschiedlichen Saugertypen die Saug- und Schluckmuster des Kindes während einer Flaschenfütterung zu untersuchen. Besonderes Augenmerk soll dabei auf mögliche Unterschiede zwischen den Saugertypen bezüglich deren Einfluss auf das Trinkverhalten und eine mögliche Beeinflussung bei der  Entstehung von Säuglingskoliken gelegt werden. Den Volltext der publizierten Studie finden Sie hier.


Die Entwicklung des Gaumens bei Kindern mit Down-Syndrom im Vergleich zu einer gesunden Vergleichsgruppe.

Bisherige Untersuchungen zur Gaumenentwicklung bei Kindern mit Down-Syndrom sind zweidimensional und haben für das dreidimensionale Wachstum nur einen geringen Aussagewert. Die gängige Meinung, dass Kinder mit Down-Syndrom a priori einen fehlgeformten Gaumen haben, wurde anhand einer dreidimensionalen Messung widerlegt. Gaumenverformungen werden erst ab dem 6-9 Monat sekundär erworben. Eine frühe mundmotorische Therapie ist daher sinnvoll. Den Volltext der publizierten Studie finden Sie hier.


Einsatz mobiler, klinischer Systeme in der kieferorthopädischen Lehre auf Basis des iPads.

Primäres Ziel der Einführung der iPads in die kieferorthopädische Lehre ist es, die Studierenden enger in die Behandlungsfälle einzubinden. Durch Tablet-PCs sind die Studierenden zeitgleich zur Behandlung in der Lage, die Lehr-Informationen zum Patienten und zur Therapiedokumentation zu recherchieren ohne den Behandlungsablauf, den Umgang mit den Patienten und deren Eltern und administrative Tätigkeiten zu beeinträchtigen. Den Volltext der publizierten Studie finden Sie hier.


Der Effekt von eLearning auf die Qualität kieferorthopädischer Apparaturen im Studentenkurs.

Die Studie beabsichtigt den Einsatz von eLearning Ressourcen auf die Qualität der Lehre hin zu überprüfen. Gemessen wurde dies anhand der Qualität der im Studentenkurs hergestellten herausnehmbaren Geräte. Die Studie soll zeigen, welcher Einsatz an eLearning für die Kieferorthopädie sinnvoll ist. Den Volltext der publizierten Studie finden Sie hier.


Kieferorthopädische Therapie von Kindern und Jugendlichen mit Behinderung(en).

Bei Kindern und Jugendlichen mit Behinderungen stellt sich die Frage, ob die kieferorthopädische Therapie mit erhöhtem Aufwand, längerer Behandlungszeit und höheren Kosten verbunden ist. Den Volltext der publizierten Studie finden Sie hier.


In vivo Quantifizierung der Milchausführungsgänge der laktierenden Brust: Einflussfaktoren und Folgen für das Stillverhalten.

Darstellungen der Milchausführungsgänge wurden bisher nur am Sektionsmaterial durchgeführt, wobei der physiologische Zustand der Laktation unberücksichtigt blieb. Um den natürlichen Stillvorgang und die Abhängikeit von anderen Faktoren der Mutter oder des Säuglings zu verstehen sind in vivo Messungen bei stillenden Müttern notwendig. Den Volltext der publizierten Studie finden Sie hier.


En-face Photogrammetrie mit Methoden der geometrischen Morphometrie - Eine vergleichende Analyse der Gesichtsmorphologie frühgeborener und termingerecht geborener Kinder.

International kommen durchschnittlich mehr als 10% der Kinder zu früh, also vor der vollendeten 37. Schwangerschaftswoche zur Welt. Diese Tendenz ist steigend und es ist davon auszugehen, dass Frühgeborene einen entscheidenden Anteil an kieferorthopädischen Patienten ausmachen werden. Insofern ist es von großem Interesse, inwieweit sich die Gesichtsmorphologien frühgeborener und termingerecht geborener Kinder unterscheiden, oder ob vollständig unterschiedliche exogene Bedingungen für die Entwicklung einer Dysgnathie im späteren Kindesalter existieren.

 
 
 
 

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