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Pressemeldungen Archiv 2014

Jana wird dank Herz-OP ein normales Leben führen können

Freuen sich, dass es Jana jetzt so gut geht (v.l.): Tobias Reiske, Prof. Dr. Edward Malec, Dagmar Hansmann und Holger Tippkötter.
Defekt der Herzwand konnte bei der heute Einjährigen erfolgreich ver-schlossen werden / Eltern bedanken sich für die Betreuung durch die UKM Kinderherzchirurgie auch über die Operation hinaus
ukm/vj
Krabbeln, sich hochziehen, aus Leibeskräften brüllen – die einjährige Jana kann heute alles, was ein Kind in ihrem Alter können sollte. Selbstverständlich ist das nicht, denn Jana wurde mit einem Loch im Herzen geboren. Kurz nach der Geburt eröffnete ein niedergelassener Kinderkardiologe den Eltern Dagmar Hansmann und Holger Tippkötter, dass ihre Tochter so früh wie möglich am offenen, stillgelegten Herzen operiert werden müsse. Eine Herz-Lungen­maschine würde in dieser Zeit die Körperfunktionen aufrechterhalten. „Für uns war das ein Schock“, erinnert sich die Mutter, „Jana war doch noch so klein.“ Doch ohne OP hätte das Mädchen nie laufen gelernt und das dreißigste Lebensjahr wahrscheinlich nicht erreicht. Die Eltern entschieden sich auf Anraten des Arztes dazu, das Kind am UKM (Universitätsklinikum Münster) operieren zu lassen – und sind heute froh, diese Wahl getroffen zu haben „Wir hätten Jana auch in einem großen Herzzentrum behandeln lassen können. Für uns war es aber wichtig, dass am UKM nicht nur international angesehene Kinderherzchirurgen tätig sind, sondern sie im Gegensatz zu den großen Herzkliniken auch alle Operationen selbst durchführen“, erklärt Vater Holger Tippkötter die Gründe für die Entscheidung. Rückblickend überzeugte nicht nur der operative Eingriff von den Kinderherzchirurgen Prof. Dr. Edward Malec und Priv.-Doz. Dr. Katarzyna Januszewska aus der Abteilung für Kinderherzchirurgie des Departments für Herz- und Thoraxchirurgie, auch die Präsenz der beiden Mediziner und deren Team auf der Station beruhigte die Eltern. „Prof. Malec und Dr. Januszewska schauten mehrmals am Tag nach den Kindern, wir hatten deshalb immer das Gefühl, dass Jana wirklich in guten Händen ist“, sagt Dagmar Hansmann. Zu diesem Gefühl trugen auch die Pflegekräfte der Intensivstation und der Kinderkardiologiestation bei, die die Sorgen und Ängste der Eltern ernst nahmen und die Familie betreuten. Auch die Card-AG, eine bisher einzigartige Arbeitsgruppe zur Information von Eltern herzkranker Kinder, leistete Unterstützung. Bereits vor dem Eingriff kümmerte sich das Team um Kinderkrankenpfleger Tobias Reiske um die Eltern, schilderte ihnen die Operation im Detail, zeigte Fotos und bereitete sie ausführlich darauf vor, wie Jana auf der Intensivstation aussehen würde. Dagmar Hansmann und Holger Tippkötter waren darüber sehr dankbar: „Diese vielen Schläuche und Geräte hätten uns sonst in Angst und Panik versetzt. So wussten wir, dass das alles normal ist und es Jana trotzdem gut geht.“ Inzwischen, ein halbes Jahr nach der Operation, ist Jana ein fröhliches und aktives Kind. Zwar muss sie noch halbjährlich zur Kontrolle, im Prinzip kann sie aber ein normales Leben führen. Sogar Leistungssport könnte sie betreiben. Vorerst begnügt sie sich allerdings damit, das zu lernen, was alle gesunden Einjährigen können wollen: Laufen.
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