WTZ Netzwerkpartner Münster

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Tumoren der Harn- und Geschlechtsorgane

Ein interdisziplinäres Team bestehend aus Urologen, Strahlentherapeuten, Nuklearmedizinern, Pathologen, Radiologen und Onkologen berät für jeden Patienten individuell die diagnostischen und therapeutischen Maßnahmen. Experten weiterer Fachrichtungen werden bei speziellen Fragestellungen hinzugezogen.

In regelmäßig stattfindenden Konferenzen der UKM-Zentren für Prostatakrebs und Nierentumoren werden Befunde erörtert und notwendige weitere Schritte vorgeschlagen. 
Eine Stiftungsprofessur für urologische Onkologie und eine Studienzentrale ermöglichen es zusätzlich, aktuellsten Therapieverfahren einzubinden.

Die Klinik für Urologie und Kinderurologie am UKM hat einen der größten onkologischen Schwerpunkte für Nierentumoren etabliert mit dem Ziel einer optimalen und gewebeschonenden Behandlung der betroffenen Patienten. Die Fälle werden im Rahmen der wöchentlich stattfindenden Tumorkonferenz des WTZ Netzwerkpartners Münster, vorgestellt und interdisziplinär besprochen. Im Anschluss wird eine Empfehlung und ein Behandlungskonzept festgelegt. Für unsere Patienten wurde eine Spezial-Sprechstunde eingerichtet. Bitte wenden Sie sich gerne mit Ihren Fragen an Prof. Dr. Laura-Maria Krabbe.

Operationen an der Niere werden im UKM mit Hilfe des da Vinci-Operationssystems technisch hochmodern und schonend durchgeführt. Das Verfahren in sogenannter „Schlüsselloch-Technik" wird mit sehr guten Ergebnissen auch bei komplexen Nierenerkrankungen angewendet. Die große Bewegungsfreiheit der Mikroinstrumente mit feinster Übersetzung sowie die herausragende Bildqualität durch dreidimensionale Optikübertragung führen zu exzellenten funktionellen und (bei Tumorerkrankungen) onkologischen Ergebnissen bei maximaler Patientensicherheit. So kann z. B. bei der organerhaltenden Nierentumorentfernung der Tumor optimal visualisiert und komplett entfernt werden. Das verbleibende, gesunde Nierengewebe kann dadurch sicher geschont werden.

Der Schwerpunkt Nierentumoren am UKM bietet Ihnen:

  • optimale bildgebende Diagnostik vor Ort, auch als Zweitmeinung
  • endoskopische Diagnostik, bei Verdacht auf Vorliegen eines Nierenbeckentumors 
  • zielgerichtete Biopsien bei der Beurteilung von Bösartigkeit von Nierentumoren oder Metastasenbildung
  • schonende Entfernung von lokalisierten Tumoren, möglichst unter Erhalt der Niere
  • Einsatz der da Vinci-Operationstechnik (trans- oder retroperitoneal)
  • intraoperativer Ultraschall zwecks exakter Darstellung der Tumorgrenzen mit dem Ziel der Schonung von gesundem Nierengewebe
  • Entfernung von großen Tumoren (wie z.B. Einwachsen in die große Hohlvene) unter Einsatz eines interdisziplinären Teams bestehend aus Urologen, Gefäß- und ggf. Herzchirurgie
  • Sollten sich bereits Metastasen gebildet haben, steht Ihnen unser Uro-Onkogie-Team zur Seite und berät Sie zum optimalen Behandlungsplan.
  • Die Studienzentrale steht im engen Austausch mit unserem Uro-Onkologie-Team und kann für in Frage kommende Patienten ggf. auch Studienteilnahmen vermitteln. 
  • Auch die Forschung kommt nicht zu kurz: Unser Forschungslabor beschäftigt sich schwerpunktmäßig mit nachweisbaren Tumorbestandteilen und der Charakterisierung tumorspezifischer Veränderungen, um nach Möglichkeit jedem Patienten eine maßgeschneiderte Therapie anbieten zu können

Das UKM Prostatazentrum wurde als kooperierendes Netzwerk verschiedener Leistungserbringer – Krankenhausärzte, niedergelassene Ärzte, Psychologen, Physiotherapeuten, Ernährungsberater etc. – mit dem Ziel gegründet, die Versorgung betroffener Patienten zu optimieren. Daraus ergeben sich für Sie in Ihrer ganz individuellen Gesundheits- und Lebenssituation viele Vorteile, die wir Ihnen hier kurz vorstellen möchten: Wir erarbeiten für Sie eine persönliche, „maßgeschneiderte“, interdisziplinäre Behandlung, die nicht nur das Tumorstadium, sondern auch das Lebensalter und auch Ihre persönliche Wünsche berücksichtigt mit dem Ziel, Ihnen die besten Chancen im Hinblick auf Behandlungsergebnis und Lebensqualität zu bieten. Als Ansprechpartner steht Ihnen ein Spezialistenteam von ausgebildeten Fachärzten mit entsprechend langjähriger Erfahrung auf dem Gebiet der Prostataerkrankungen zur Verfügung.

Das vorhandene Fachwissen wird kontinuierlich und systematisch ausgebaut. Im Rahmen der interdisziplinären Prostataforschung in Münster wird z.B. daran gearbeitet zu erreichen, dass zukünftig auch ohne Biopsie zu erkennen ist, ob ein Prostatakrebs vorliegt. Der nationale und internationale Austausch auf Kongressen und die Initiierung von Fortbildungsveranstaltungen ist selbstverständlich. Für Ihre Diagnostik und Behandlung stehen moderne, leistungsfähige Untersuchungsgeräte zur Verfügung. Unser Behandlungsspektrum ist ganzheitlich orientiert. Es umfasst Prävention, Diagnostik, Therapie, psychische Betreuung und Nachsorge. Der enge Austausch zwischen Ihnen, Ihrem Hausarzt und Urologen sowie der Klinik ist gewährleistet und soll eine gemeinsame, tragfähige Entscheidung über Diagnostik und Therapie zum Ziel haben. Und nicht zuletzt: Sie sollen sich während Ihres Aufenthaltes wohlfühlen Wir freuen uns auf Sie und wünschen Ihnen für Ihre schnelle Genesung alles Gute!

 
 
 
 
Kontakt

Univ.-Prof. Dr. Andres Jan Schrader
Direktor der Klinik für Urologie und Kinderurologie
T 0251 83-47442
F 0251 83-49739
andresjan.Schrader(at)­ukmuenster(dot)­de

Univ.-Prof. Dr. Martin Bögemann, FEBU
Leiter des Schwerpunktes S6 Uroonkologie
Leiter der Studienzentrale
Inhaber der Stiftungsprofessur für Uroonkologie
T 0251 83-44600
F 0251 83-48348
martin.boegemann(at)­ukmuenster(dot)­de

Prof. Dr. Laura-Maria Krabbe
Leiterin des Nierenzentrums
T 0251 83-44600
lauramaria.krabbe(at)­ukmuenster(dot)­de

Prof. Dr. Axel Semjonow
Leiter des UKM Prostatazentrums
T 0251 83-57417
F 0251 83-45540
prostata(at)­uni-muenster(dot)­de