Klinik für Hals-, Nasen- und Ohrenheilkunde

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Forschung und Lehre in der HNO-Klinik

Das Universitätsklinikum Münster ist als Krankenhaus der Maximalversorgung eng in die Forschung und Lehre an der Medizinischen Fakultät der Westfälischen-Wilhelms-Universität (WWU) Münster integriert.

Medizinstudenten profitieren von der engen Verzahnung von Theorie und Praxis, der gezielten Umsetzung neuer Erkenntnisse und der Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses. Viele Studenten und Kollegen haben an unserer Klinik ihre Dissertation erfolgreich abgeschlossen. Wir betreuen nicht nur Arbeiten innerhalb unserer Forschungsschwerpunkte, Sie können gern auch mit eigenen Vorschlägen an uns herantreten.  Die hohe Spezialisierung innerhalb unseres Teams sowie enge Kooperationen innerhalb des Klinikums gewährleisten nicht nur eine optimale Versorgung, sondern bieten unseren Patienten auch die Möglichkeit, durch Teilnahme an klinischen Studien von neuen Therapieverfahren und Medikamentem zu profitieren.

Experimentelle Rhinologie

Leitung
Univ.-Prof. Dr. med. Claudia Rudack
Telefon: 0251 / 83-56803 Themen
> chronische Sinusitis
> Polyposis nasi, Bedeutung von S. aureus für die Ätiologie
> Interaktion S. aureus und humaner nasaler Mukosa
> Immunmodulation und Zytokinexpresseion humaner nasaler Mukosa
> Allergologie
> Aspirin-Intoleranz 

Experimentelle Audiologie

Themen 
> Biosignalanalyse
> Informationsverarbeitung im auditorischen Kortex
> Schwellenphänomene im Hörsystem
> Objektive Funktionsdiagnostik des Gehörs
> BERA
> CERA
> Auditory Steady-State Responses (ASSR)
> Morbus Menière
> Vestibulär evozierte myogene Potentiale (VEMP) 


Onkologie von Kopf-Hals-Tumoren

Leitung
Dr. med. Maximilian Oberste

Themen
> Molekularbiologie von Speicheldrüsenkarzinomen
> Rolle des Human Papilloma Virus (HPV) in der Entstehung von
   bösartigen Hals-Kopf-Tumoren
> Lokale und systemische Immunantwort bei Patienten mit HPV-
   induzierten bösartigen Hals-Kopf-Tumoren

Klinische Studien

Internationale Studien zur Behandlung von Rhinosinusitis mit Nasenpolypen

Die HNO-Klinik am UKM nimmt an klinischen Studien zur medikamentösen Behandlung von Rhinosinusitis mit Nasenpolypen teil. Gesucht werden Proband*innen, die an einer schweren Form der Rhinosinusitis mit Nasenpolypen mit oder ohne gleichzeitigem schwerem Asthma bronchiale und einer Aspirin-Intoleranz  leiden.

Hintergrund der Studien ist, dass Nasenpolypen in charakteristischer Weise Entzündungszellen enthalten, die Proteine ausschütten und somit die Entzündungsreaktion in den Nasenpolypen permanent in Gang halten. Ziel der Studien ist es, bestimmte Proteine der Entzündungszellen durch Antikörper in ihrer Wirkung zu blockieren. Es werden unterschiedliche Ansätze in der Entzündungsreaktion untersucht.

Für die Teilnahme an diesen internationalen Multicenter-Studien suchen wir Patient*innen, die an einer schweren, wiederkehrenden Rhinosinusitis mit Nasenpolypen leiden. Eine etwaige Operation an den Nasennebenhöhlen sollte länger als sechs Monate zurückliegen. Voraussetzung ist, dass die Nasenpolypen mit einem Endoskop in der Nase sichtbar sind und diese nicht durch cortisonhaltiges Nasenspray und/oder Nasennebenhöhlenoperationen zu kontrollieren sind. Für eine der beiden klinischen Studien werden insbesondere Patient*innen mit der Kombination aus schwerer Rhinosinusitis mit Polypen und schwerem Asthma bronchiale gesucht. Bei Interesse an einer solchen Studie führen wir gerne eine ausführliche Beratung durch. Interessenten melden sich bitte telefonisch zu einem ersten Informationsgespräch. Für eine ausführliche Beratung werden dann ggf. Termine vergeben.


Kontakt
T +49 251 83-57835 
F +49 251 83-56812
hno-ambulanz(at)­ukmuenster(dot)­de

Das Universitätsklinikum Münster ist als Krankenhaus der Maximalversorgung eng in die Forschung und Lehre an der Medizinischen Fakultät der Westfälischen-Wilhelms-Universität (WWU) Münster integriert. Medizinstudenten profitieren von der engen Verzahnung von Theorie und Praxis, der gezielten Umsetzung neuer Erkenntnisse und der Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses. Mehr Informationen finden Studierende und Interessierte auf der Seite "Lehre an der HNO-Klinik"